Der Einführung von „wais“ gehen bei Hachez wenig zufriedenstellende Erfahrungen mit einer Standard-Software voraus. Sie habe sich nur schwer handhaben lassen und auf Dauer immer weniger Zuspruch bei den Mitarbeitenden gefunden, berichtet Martin A. Meier, Bereichsleiter für Technik und Verbesserungswesen bei Hachez. Er fährt fort: „Der hohe Aufwand bei der Wartungsdokumentation sowie erkennbares Potential bei der Steigerung der Produktivität gaben den Ausschlag, eine modernere und optimierte Lösung einzusetzen.“ Auf der Suche nach einer alternativen Software wird er auf die HEC-Anwendung „wais“ aufmerksam. Mit ihr lassen sich über ein modernes Instandhaltungs-, Planungs- und Steuerungssystem alle Wartungs- und Inspektionsdaten lückenlos erfassen. Auf diese Weise werden die Anlagen mit einer durchgängigen technischen Dokumentation versehen. Meier: „Unsere Ziele bei der Auswahl eines neuen Systems lagen in verbesserten Abläufen und bei mehr Transparenz in der Datenerfassung. Zudem musste die Anwendung gewährleisten, dass Störfälle an unseren Maschinen aufgrund konsequenter Wartung weiter zurückgehen.“
Flexibler Einsatz
Die HEC-Software wird diesen Anforderungen gerecht: „Das System arbeitet webbasiert und ist deshalb sehr flexibel einsetzbar. Der Kunde benötigt nur einen Webbrowser zur Bedienung und kann so von jedem beliebigen PC aus darauf zugreifen“, erklärt Heiko Müller, Bereichsleiter für das IPS-System bei der HEC. Zudem werden Informationen nur einmal abgelegt und ein hoher Aufwand an Datenpflege entfällt. Der Experte weiter: „Durch das Verlinken der Informationen innerhalb des Systems ist die Wartung der Produktionstechnik transparent dokumentiert.“ Auch die Komplexität der Prozesse im Bereich Qualitätssicherung lassen sich reduzieren. Für Hachez klare Vorteile, die den Ausschlag für die HEC gaben.
Check up leicht gemacht
Seit April 2009 ist „wais“ bei Hachez im Einsatz. Acht Wochen dauert die Einführung einschließlich der Aufnahme des Datenbestandes vom bestehenden ins neue System. Nach weiteren vier Monaten sind 300 Wartungspläne über „wais“ aktiv. „Die Datenmigration haben wir manuell durchgeführt. So konnten wir Unstimmigkeiten im Datenbestand erkennen und sofort bereinigen“, beschreibt Meier den Prozess, den die Hachez-Mitarbeitenden zudem bequem neben dem Tagesgeschäft erledigen konnten. Nachdem die Basisdaten eingepflegt sind, lässt sich die Dokumentation von Wartung und Instandhaltungsmaßnahmen deutlich schneller und leichter handhaben. Das Tool arbeitet vorausschauend: Mit dem Festlegen von Startzeit, Intervall und Laufzeit, wird der nächste Wartungstermin fixiert. Arbeitsaufträge lassen sich über die Anwendung direkt einem Service-Team zuordnen und auch feste Wartungstermine können fixiert werden. Dank „wais“ entfallen aufwendige Koordinations- und Abstimmungsprozesse bei Hachez. Abläufe und Termine stehen langfristig fest und sind durch alle Mitarbeitenden in der Qualitätssicherung einsehbar. Diese verbesserten Prozesse führten bei Hachez zu höherer Produktivität und Auslastung der Produktionsanlagen. Das Ziel, Störfälle weiter zu reduzieren, konnte erreicht werden, so Müller.
Mehr Eigenverantwortung und Transparenz
„Das neue System stößt auf hohe Akzeptanz in unserem Team“, berichtet Meier. Es arbeite personenbezogen und mache einzelne Arbeitsschritte nachvollziehbar. Und weiter: „Unsere Elektroniker und Mechatroniker haben jetzt ein Instrument in der Hand, das sie selbst gestalten können. Es funktioniert einwandfrei und zuverlässig“. Weil die Abbildungen der technischen Anlagen in einer Baumstruktur ähnlich dem Windows-Explorer angelegt und das Verlinken der Informationsbausteine mit dem bekannten Mechanismus des Webs verknüpft sind, sei „wais“ leicht nachvollziehbar und einfach zu bedienen. Abzuarbeitende Aufgaben werden jetzt von den Wartungsteams selbst geschrieben und vergeben. „Neu für unsere Kollegen ist, dass sie ihre Aufträge selbstständig aus einem virtuellen Postfach abholen“, sagt Meier. So werde vor allem die Eigenverantwortung der Kollegen gefördert.
Unbegrenzt erweiterbar
„wais“ wächst mit seiner Anwendung. Im engen Austausch mit den Mitarbeitenden bei Hachez entwickelt die HEC ergänzende individuelle Lösungen. „Dem Dateninput sind praktisch keine Grenzen gesetzt und auch eine mobile Nutzung wäre umsetzbar“, erläutert Müller. Hachez konzentriert sich zunächst auf die stationäre Variante. Ab dem kommenden Jahr sollen Erinnerungen per E-Mail sowie Berichtspflichten und Auswertungen über „wais“ gesteuert werden.
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Foto frei zum Abdruck; Quelle: HEC GmbH
